Weltuntergang

Freitag, 21. Dezember 2012

Erste Anzeichen hier in Mainz: Wenn die Rennmäuse Fishermen´s Friend essen, wirds ganz schlimm!

Extrem Weihnachting

Dienstag, 18. Dezember 2012

Nun, auch im Hause busybee stehen die Zeichen auf Weihnachten.

Dieses Jahr leider nur sehr mässig.
Keine Plätzchenbackorgien wie in den letzten Jahren, aber auch keine Frustration wegen unschönem Aussehen. Die Pfadfinder haben das diese Jahr sehr ordentlich erledigt und mein Spendenengagement wurde somit komplett dorthin transferiert. Deko ist auch mau. Zwar hängt der Adventskalender, aber das war schon ein Kraftakt, der auch nur durch Motivationsgemaule von Pippi zu einem Ende geführt wurde.
Zu viel Arbeit bei Frau busybee, zu viele Klassenarbeiten bei Pippi und zu viele Reisen beim Popstar.
Aber: Weihnachtsgeschenke müssen natürlich organisiert werden. Keine Gutscheine oder so. Sondern hübsch verpackte Päckchen.
Nun gehört zur erweiterten Familie von Frau busybee auch ein Patenkind. Ein Junge im klassischen Autospielalter, der sich ein solches zum Fernsteuern wünschte. Die Mama gab Tipps, wo man das Gefährt am besten erwerben kann und so machten sich Frau busybee und der Popstar an einem Samstag zu einem großen Elektronikkaufhaus auf.
Was ja schon unter dem Jahr kein wirkliches Frauenparadies ist, ist vor Weihnachten nur noch für echte Hardcoreelektronikfans betretbar.
Der Popstar steuerte zielsicher in die richtige Abteilung, Frau busybee trödelte unmotiviert hinterher und stolperte (weil gelangweilt durch die Gegend schauend, um doch noch was „Nettes“ zu entdecken) über einen kleinen Roboter, der traurig auf dem Boden stand. Flugs war die Fernbedienung in der Hand, weil sie ja auch beweisen wollte, dass sie irgendwie cool-technischmotiviert drauf ist. Und weil grad keine Gebrauchsanweisung daneben lag (sonst hätte ich sie bestimmt gelesen! Ganz sicher!!), drückt Frau busybee einfach auf ein paar Knöpfchen und das lustige Kerlchen marschierte auf seinen Staksbeinen los. Geradeaus. Und dann im Kreis. Immer weiter. Wäre er nur marschiert, wär das irgendwie nett gewesen. Aber er fiepte wie ein trauriges Meerschweinchen und blinkte. Sehr laut und sehr grell. Nicht schön. Und der Ausknopf war auch nicht zu finden. Und alle schauten Frau busybee böse an, weil das Kerlchen, aka der Horrormeerschweinchenroboter, ihnen zwischen den Füßen rumstolperte.
Die Lösung: Zwei pickelige Jungs –„Hey, wollt ihr mal übernehmen (Fernbedienung in die Hand drücken und rasch wegrennen)?“
Ich habs genau gehört, was sie hinter mir her gerufen haben. Nichts zum Zitieren an dieser Stelle!

Nach dem Kauf war der Popstar in richtiger Männerweihnachtsstimmung. Da er keinen Glühwein trinkt, musste ein anderes Betätigungsfeld her. Einwickelpapiereinkauf war wohl das nahe liegendste und so zogen mehrere Rollen silbernes (ähm graues) Packpapier bei uns ein. Und 20 Meter schwarze Lackfolie. Alles sehr cool. Das silberne Papier entpuppte sich im Praxistest als nur schwer knickbar. Aber mit Gewalt geht ja bekanntlich alles. Und mit vielen bunten Schleifen sieht es auch gar nicht mehr trist aus.
Das Lackpapier ist da schon spezieller. Nicht nur, dass es sofort reisst, es hat auch den Charme einer Mülltüte. Aber gut. Soll ja nicht jeder sofort in Frohsinn ausbrechen, wenn er Socken geschenkt bekommt!
Ich wird jatzt mal ein Feuerzeug schnappen und die ersten drei Kerzen auf dem Adventskranz anzünden. Kann ich ja nach einer Minute wieder ausmachen, aber es sieht schon irgendwie peinlich aus, wenn alle Kerzen unbenutzt sind…

James Dean wohnt jetzt bei uns oder: weiter geht’s mit dem Gymnasium!

Mittwoch, 12. Dezember 2012


Der Popstar mag Frauen (klar!). Deswegen macht es ihm auch nichts aus, in einem reinen Weiberhaushalt zu wohnen. Im Gegenteil: Da er ja oft unterwegs ist und viel Zeit hat, Menschen zu beobachten, die sich aufgehübscht haben, ist er oft besser informiert als die Instyle. Die vorpupertäre Pippi hält sich dann gerne die Ohren zu, wenn er ihr die neuesten Trends zu vermitteln versucht – bei ihr sind Schlabbersweat und Wollmütze grad der Hit.

Ich mache jetzt mal einen eleganten Schlenker zum Thema Übergang aufs Gymnasium:
Der ist ja etwas schwieriger und wie Frau Pimpinella sich schon wünschte: Ein Kinderklon wäre perfekt, damit der große G8-Ganztagsschule-Spass etwas relaxter wäre.
Nun, die ersten Noten waren nicht der Brüller (eher: echt grottig!!!) und um die Motivation wieder nach oben zu bekommen, lehnte sich Frau busybee ziemlich weit aus dem Fenster: „Liebe Pippi, wenn die nächste Englischnote ein gute wird, dann kommt endlich das seit zwei Jahren versprochene Haustier zu uns!“
Tja, die Motivation hat prompt geklappt und die nächste Englischarbeit war eine wunderbare 2.
Und das Versprechen war gegeben.
Also: Kind zu Hause, Englischnotenjubel, Kind ins Auto, Zoofachhandel anfahren.
Glücklicherweise war im Vorfeld schon geklärt worden, dass es weder ein Reptil noch Fische oder ein Hund werden würde. Der Popstar und ich hatten intern schon alle Argumente für Wüstenrennmäuse parat, notfalls auch für Ratten. Mit nach Hause kamen tatsächlich 2 männliche Rennmäuse und ein komfortables Einfamilienhaus für Nager.
Zwei Männer als Verstärkung für den Popstar!
Zwei coole Typen!
Wir haben zwei Wochen mit der Taufe der beiden gewartet, um die Namensgebung den Charakteren perfekt anpassen zu können. Nummer eins heißt James Dean. Ich sag nur: Live fast, die young!
Hallihallo, das ist eine echte Kamikazemaus, die aus dem Terrarium an meine Strickjacke springt und am liebsten Abenteuer außerhalb des Käfigs erlebt.
Nummer zwei heißt Guido – benannt nach Guido Maria Kretschmer, dem Designer, der grad bei Shoppingqueen mit seinen Kommentaren beehrt. Ein bisschen moppelig, eher ruhiger und ganz Stylist. Entweder räumt er den Käfig komplett um oder er zupft an James Dean herum.
Zum Piepen die beiden!
Und der Popstar ist unser Mäuseflüsterer…

Gewinner!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Die drei Gewinner vom Kolaplan-Gewinnspiel sind:
1. Lipstickmum
2. manati
3. ulrikes smaating

Schickt mir doch mal eure Adressen an sabinemd@hotmail.com

Herzlichen Glückwunsch!
Für alle anderen gibt es die niedlichen Sachen im Shop - und bis zum 24.12. mit Rabatt!

Mitmachen!

Donnerstag, 29. November 2012

Nicht vergessen! Bald endet das Gewinnspiel!
Schaut doch mal hier


Perfect day

Freitag, 23. November 2012


Frau busybee sitzt um 8 Uhr an ihrem Schreibtisch. Alle Knöpfe perfekt an ihrem Platz (bei einem Strickkleid nicht soooo schwer), der erste Kaffee ohne flockende Milch neben ihr.
Perfect day.
Denn normalerweise ist ein pünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz nur dann möglich, wenn sie mindestens anderthalb Stunden früher losfährt – um eine Strecke zu bewältigen, für die man in guten Zeiten 15 Minuten benötigt. Leider wohnt Frau busybee in einem Ballungsgebiet. Mit netten Brückennadelöhren. Und dann kann man Pippi ja auch nicht schon um 6.30 Uhr auf einem leeren Schulhof abstellen.
Heute irgendwie alle Mitstausteher krank oder beurlaubt. Cool.

Nicht so cool: Kinderkrise mit Tobsuchtsanfall meinerseits und Tränen und Türenknallen kinderseits. Um 7 Uhr. Nach gefühlten drei Stunden Schlaf, weil Dauerhusten und Nebenhöhlenentzündung Nachtruhe empfindlich stört.
Und Popstar grad Rhythmus umstellt, weil viele Auftritte anstehen (Also Schlafrythmus, nicht der musikalische. Dabei wird die Schnittmenge, die Frau busybee und er im gemeinsamen Bett verbringen immer mehr verringert. In den wildesten Zeiten geht er ins Bett, wenn Frau busybee aufsteht. Aber man will sich ja nicht beklagen: Zumindest schläft er ab und an im heimischen Bett und nicht immer im Hotel).

Auch nicht cool: Der Tornado, der seit Wochen durch unsere Wohnung fegt, weil keinerlei Zeit für Hausarbeiten übrig ist. Das totale Chaos. Und das bei der Aufräumqueen! Im Esszimmer wohnt das Lichtequipment, das demnächst wieder mit auf die Reise geht (warum wohnt das eigentlich bei uns und nicht im Techniklager?). Im Wohnzimmer stehen unausgepackte Ikeakartons. Im Bad waten wir durch Wäscheberge mit Eventoutfits. Pippis Zimmer ist nicht betretbar, weil sie es umstellen musste und mittendrin bemerkte, dass das ja unglaublich viel Arbeit nach sich zieht.

Das Büro: Nein, darüber sprech ich nicht. Denn dort lagert meine Arbeit. Bergeweise. Leider sieht man meinen Schreibtisch nicht mehr. Macht nix, denn der neue Bürostuhl wartet in einem der unausgepackten Ikeapakete im Wohnzimmer. Und wenn ich nicht sitzen kann, kann ich auch nicht arbeiten, oder?

Der Plan: Heute Ankunft 19 Uhr zuhause. Kind in die Dusche schicken. Protest des Kindes abprallen lassen. Kind in die Wanne schicken. Protest des Kindes abprallen lassen, weil es nach einer Stunde immer noch nicht aus der Wanne will. Dazwischen Wäscheberge abbauen und die ersten zehn Minuten neben Waschmaschine warten, ob die Waschladung von Inkontinenz der Maschine begleitet wird. Notfalls Bad schnell von Waschmaschinenwasser befreien. Nach Telefonnummer von Putzperle suchen. Feststellen, dass Putzperle nur dann putzen kann, wenn man Freiflächen zur Verfügung stellt.
Feststellen dass Smokinghemd von Popstar hinten ein Loch hat. Das Gute daran: Ich muss es nicht bügeln.
Dazwischen: Alle Telefonate führen, die am Tag aufgelaufen sind. Denn Frau busybee arbeitet in einem Büro, in dem es keinen Handyempfang gibt. Und auch nicht davor. Oder auf dem Parkplatz. Nirgends. Das ist irgendwie sehr entspannt. Aber auch anstrengend, da man wie früher dann alle Telefonate erledigt, wenn man zuhause ist. Leider sind dann alle anderen nicht mehr erreichbar. Meine Osteopathin wartet seit drei Wochen auf meinen Rückruf. Und die großen und kleinen Wehwehchen bespricht man ja nicht am Bürofestnetz, wenn sieben Kollegen zuhören. Verzwickt.

Der Rest des Abends wird mit Todo-Listen-Schreiben verbracht. Das kann ich gut.
Wenn das nicht mal die Basis für einen perfect day-Ausklang ist.



Alles ist irgendwie doof

Montag, 19. November 2012


Heute: Arge Verspannungen, der Kopf lässt sich kaum drehen. Büro ist irgendwie doof.
Ich recke mich, um zumindest kurzzeitig Entlastung auf den Nacken zu bekommen und PLOP. Knopf von Bluse fliegt wie in einem doofen Comic auf Nachbarschreibtisch. Leider ist es nicht der Kragenknopf, sondern der aus der Mitte – ihr wisst schon…
Keine Sicherheitsnadel, kein Faden.
Doof.

Prima forbereitet führ das gümnasjum

Sonntag, 18. November 2012

Die liebe Joey hat HIER einen wunderbaren Artikel entdeckt über das Schreiben nach Gehör, was uns jetzt wirklich große Arbeit macht, um all das auszubügeln, was in vier Jahren munter falsch gelernt wurde!
Harald Martensein fasst das perfekt zusammen. Man findet übrigens noch mehr so köstliche Betrachtungsweisen in "Ansichten eines Hausschweins"

Der Apfel fällt nicht weit ins Gras

Freitag, 16. November 2012


Der Popstar hat einen kleinen Knoten im Sprachzentrum. Das ist lustig, weil es sich lediglich auf den Bereich „Zitate  und Sprichwörter“ auswirkt. Und wenn man gelernt hat, den sprachlichen Output zu interpretieren, dann merkt man, dass seine Neuschöpfungen nicht nur zeitsparend, sondern auch sinnzusammenfassend sind:
„Da liegt der Hase begraben bedeutet“: Da liegt nicht nur der Hund begraben, sondern auch der Hase im Pfeffer.
„Was der Bauer nicht kennt, wird endlich gut“: Da hab ich wirklich lange rätseln müssen. Es könnte bedeuten, dass das, was man nicht  kennt der Schlüssel zu gutem Neuen ist – oder so.
Sehr hübsch find ich auch: Der Apfel fällt nicht weit ins Gras. Oder „Es ist alles Jacke wie Socken“. „Da beißt die Maus keinen Nagel ab.“
Sprichwörter und Redewendungen funktionieren einfach nicht! Liedtexte kann er sich tausende merken, aber sein Sprachzentrum bekommt es nie hin, ein Sprichwort im richtigen Wortlaut auszuspucken.
Was natürlich zu Augenverdrehen auf Pippis Seite führt und Verbesserungen meinerseits. Aber mittlerweile haben wir uns damit abgefunden. Die Redaktion des Dudens ist schon auf Neuschöpfungen gespannt.

Psychosomatisch

Dienstag, 13. November 2012


Ich habe ein Autochen, dass mittlerweile 12 Jahre auf seinem Rücken hat. Kein Alter für deutsche Wertarbeit – wenn es nicht wirklich schon viele lange Strecken geschrubbt hätte und ein ordentlich gepflegter Garagenwagen wäre. Und so kommen seit ein paar Monaten immer mal wieder kleine Wehwechen dazu. In letzter Zeit auch größere. Und als mir die Hände nach Autofahrten wehtaten, weil das Steuer nur noch schwer zu bändigen war, war klar, dass mal wieder Werkstatt angesagt ist.
Der Popstar ist da viel entspannter: Wenn das Auto fährt und alle vier Räder sich drehen ist doch alles prima – alles andere ist psychosomatisch.
Das teilte er mir auch so mit, als ich mit meiner Klage „Auto kaputt, Lenkrad aua“ begann. Kurz musste ich überlegen, ob er das auf mich oder das Fahrzeug bezogen hat. Die Rechnung der Werkstatt klärte jedoch alles sehr schnell auf: Bei der Rechnungshöhe muss es das Auto sein. Wir wissen ja alle, dass die Abklärung psychosomatischer Beschwerden langwierig ist, von der Heilung mal ganz abgesehen.
Ich geh mal einen Therapeuten für das Auto suchen – eine Einweisung für längere Zeit in eine Klinik kann ich mir nicht leisten.

Gymnasium Hardcore Teil 3

Mittwoch, 7. November 2012


Jetzt ist es soweit: Frau busybee wurde komplett vom Schulalltag absorbiert!
Angefangen hat es mit massiven Frustrationsgefühlen wegen Mädchenzickenmobbing. 8 Mädchen, 22 Jungen – kein gutes Verhältnis. Da fehlt einfach die Auswahl bei der Freundinnensuche. Und wenn dann eine beschließt, dass Pippi uncool, freakig, zu blond oder zu nett ist, ist die Ausgrenzung aus der Gruppe schnell vollzogen. Da blutet das Mutterherz und man kann nichts machen.  Da müssen die „Kleinen“ alleine durch. Frau busybee hat das gut hinter sich gebracht, Pippi sowieso.

Jetzt: Die erste 5! Halleluja, ich erinner mich zu gut! Und als Pippi mit Tränen in den Augen vor mir steht und die Welt nicht mehr kapiert, rollen auch bei mir die Tränen. Hallo?! Ich träume, dass mir mein Studium aberkannt wird, weil meine Sportnote nicht im Abizeugnis vermerkt wurde.
Ich stärke wieder den Rücken vom Tochterkind, fühl mich aber wieder in der 5. Klasse. Oder in der 7. – in Latein war ich Dauerkandidatin für diese Note.
Pippi ist genervt über ihre Motivationsredenschwingende Mutter beim Frühstück.
Ich auch.
Frau busybee macht sich Sorgen, dass Freude an Schule gerade komplett verschwindet. Genauso wie das Rücklicht am Fahrrad (wohin verschwindet sowas???) oder das Handtuch vom Schwimmunterricht (ok, da muss ich jetzt nicht fragen).
Da kommt der anderthalbstündige Stau zum neuen Job doch gerade richtig zum Nachdenken…

Gewinner

Montag, 5. November 2012

Jupheidi, es gibt eine Gewinnerin:

Nicole Perez-Jimenez, Engelinchen, bekommt das Triominos-Spiel!
Herzlichen Glückwunsch!
Schick mir doch bitte deine Adresse.

Und wer auch gewinnen möchte: Schaut doch mal HIER


Augencreme hilft

Dienstag, 30. Oktober 2012

"Ah", sagt der Meetingteilnehmer an meinem ersten Arbeitstag, "Sie kommen also direkt von der Uni?!"
Was mir mal wieder zeigt: Augencreme hilft

Post aus Schweden

Unser Haushalt ist praktisch veranlagt. Das größte Hobby vom Popstar ist die Optimierung und Normierung unseres Lebens. Sollte irgendetwas dumm im Weg stehen, ist das bestimmt ein Anlass, praktische Haken zu kaufen. Und nicht nur einen: Mindestens einen Ersatz und fünf Brüder, damit alle Haken im Haushalt gleich aussehen, sollte noch mal einer benötigt werden. 
Frau busybee sorgt dafür, dass es dabei nicht wie in einer Werkstatt aussieht, sondern hübsch anzusehen ist.  Bei uns müssen Steckdosen schaltbar und ein Kofferraum bis auf den letzten Zentimeter nutzbar sein. Und wie schon gesagt: Frau busybee schaut auf das Aussehen.

Sehr gefreut habe ich mich deshalb über ein Päckchen aus Schweden von der Firma koalaplan!


Sie haben ein kleines aber feines Sortiment mit wundervollen Sachen, die nicht nur hübsch anzusehen sind, sondern auch noch einen Zweck erfüllen: Spontan verliebt habe ich mich in die Eule, in deren Bauch eine ziemlich große Einkaufstasche wohnt. Ich liebe diese Art von Taschen: Sie sind immer in meiner Handtasche dabei. Und was ich an „meiner“ Eule besonders mag: Die Tasche ist am Tierchen festgenäht und kann so nicht verloren gehen. Normalerweise verschwinden nämlich die kleinen Täschchen immer sofort in irgendwelchen Winkeln und die Einkaufstasche ist nur noch halb so praktisch…Eulentasche von koalaplanPippi hat einen ganz eigenen Favoriten: Den Donut!! Kabel vom Kopfhörer drumrum gewickelt und alles hat seine schöne Ordnung. Und dann auch noch um ihr Lieblingsgebäck!Kabelmanager in Donatform von koalaplan
In dem Päckchen befanden sich aber noch ein paar ganz niedliche neue Freunde. Happy Makers heißen sie und sind perfekte Begleiter, Schutzengel, Trostpüppchen, Schlüsselmarkierer. Handgemacht und jedes ist ein Unikat!


Genug geschwärmt. koalaplan war so nett, das Päckchen ein bisschen voller als bestellt zu machen. Und so kann ich euch zwei wunderbare Geschenke machen:

1.      Verlose ich eine Einkaufseule und zwei HappyMaker:

Dafür müsst ihr Folgendes tun:
  1. Schaut euch doch mal im Shop um und nennt mir euer Lieblingsprodukt in einem Kommentar.
  2. Eine weitere Chance, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet: „Liked“ den Shop unter Facebook  und bemerkt das in einem Kommentar
  3. Die DRITTE Chance habt ihr, wenn ihr diese Verlosung auf eurem Blog verlinkt. Gerne dürft ihr auch ein Bild „mitnehmen“
  4. Bitte bemerkt also in eurem Kommentar: Euer Lieblingsprodukt, ob ihr bei Facebook geliked habt und/oder auf euren Blog verlinkt habt. Ihr könnt also bis zu drei Lose in den Lostopf werfen!
Einsendeschluss ist der 30.11.2012 , 24 Uhr

Wichtig: Mitmachen kann jeder - mit oder ohne Blog. Bitte schreibt unbedingt Euren Namen dazu, wenn ihr keinen Blog habt, da ich Euch sonst nicht auseinanderhalten und informieren kann. Kommentare ganz ohne Namen kann ich nicht mitzählen.


Das 2. Geschenk:

Wer nicht auf die Verlosung warten möchte, kann auch einfach so im Shop einkaufen. Und Leser meiner Seite bekommen 15% Rabatt bis zum 24.12.2012.
Einfach folgenden Rabattcode eingeben: KOPLSH15




Ich wünsche euch viel Spaß und viel Glück!













Gewinnspiel - Reminder

Montag, 29. Oktober 2012

Vergesst nicht hier mitzumachen: Der Countdown läuft!
Es endet am 5.11.
Also schnell noch einen Kommentar geschrieben und in den Lostopf gehüpft!

Herzinfarkt

Sonntag, 28. Oktober 2012


Wir haben einen kleinen, aber feinen Kaminofen, für den man ab und an Futter, sprich Holz, kaufen muss. Der Popstar würde das gerne in großen Mengen tun, um das Thema für lange Zeit nicht mehr anfassen zu müssen. Leider haben wir keinen Garten, keine Garage, keinen Dachboden und keinen Keller – also nur ein bisschen Lagerfläche neben dem Kamin. Das vergisst der Popstar gerne und so ist das Thema Holzkauf immer ein bisschen mit Diskussionen verbunden. Und mit großen Stapelaktionen, die millimetergenau geplant werden.

Letztes Wochenende also: Jenga mit Kaminholz bis unter die Decke.

Gestern Nacht war es dann soweit: Pippi auf Klassenfahrt, Popstar auf Auftritt, Frau busybee im Bett. Holzstapel in Bewegung – mit enormem „Rums“. Frau busybee mit Herzinfarkt im Bett.

Irgendein Scheit musste beschlossen haben, dass er ein paar Zentimeter weiter gemütlicher liegt…

Mädchengeburtstag

Mittwoch, 24. Oktober 2012


Also: Erst einmal lieben Dank an alle, die an meinen Geburtstag gedacht haben! Ich habe mich ganz arg über jede einzelne Mail gefreut!

Vielleicht habt ihr die die Bilder schon auf meinem anderen Blog gesehen, aber ich mag sie euch nicht vorenthalten...
Und so lasse ich euch mal ein bisschen an meiner Feier mit meinen Freundinnen teilhaben:
Frau busybee macht jedes Jahr zu ihrem Geburtstag ein Mädchendinner. Jede der eingeladenen Freundinnen ist für einen Gang zuständig. Sie bringt die Zutaten mit und dann wird gekocht, gegessen und unglaublich viel gelacht. Für die Gastgeberin ist das natürlich echt bequem und es findet niemand heraus, dass sie nicht wirklich gut kochen kann. Und Nachtisch bekommt sie grad so hin…
Jede der Damen bekam die hübschen Kekse als Platzkärtchen – nachdem ich sie heldenhaft gegen Pippi verteidigt habe! (Und das war wirklich das Anstrengendste!)




Zu bekommen sind diese wunderschönen Plätzchen bei Henk und Henri. Dort gibt es für (fast) jeden Anlass den passenden Keks!

Hackfleischpfanne

Samstag, 20. Oktober 2012


„Ohweia!“, ruft Pippi als sie den Verlosungspost sieht, „die Bilder kannst du unmöglich zeigen!“ Ich bin etwas erstaunt über ihren Perfektionismus. OK, es war etwas dunkel als wir sie geschossen haben und ich bin immer noch nicht professionell beim Thema Bildbearbeitung – aber so schlimm sind sie ja nun auch wieder nicht.
Ich frage nach.
„Mama, schau doch mal genau hin! Das sieht so aus, als ob wir in einer riesigen Pfanne gespielt hätten!“.  Ich muss zugeben, dass ich verstehe, was sie meint: Der kuschelige Flauschteppich in Mausgrau in Pippis Zimmer sieht in der Nahaufnahme tatsächlich aus wie halb durchgebratenes Hackfleisch. Ein bisschen seltsam. Aber gut, man lernt nie aus und so wird der nächste Spieletest unter Laborbedingungen stattfinden…

Gewinnspiel Brettspiel Triominos

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Vor ein paar Tagen flatterte uns ein nettes Paketchen von der Firma Goliath ins Haus, das ein Familienspiel zum Testen enthielt. Frau busybee ist keine wirklich große Spielerin vor dem Herrn, wird aber regelmässig von den beiden anderen Mitbewohnern gezwungen, bunte Steinchen auf Pappe hin und her zu bewegen. Man fügt sich um des Hausfriedens willen, besteht aber auf immer die gleichen Spiele. Da kennt man die Spielregeln und weiss, an welcher Stelle man am besten schummeln kann...
Nun gut, wie sagt man so schön: Neues Spiel, neues Glück und Frau busybee ist sehr neugierig.
Pippi baut auf, der Popstar liest Anleitung vor und Frau busybee ist glücklich. Dauert es doch tatsächlich keine drei Minuten und sie hat das Spiel verstanden! Die Regeln sind simpel und so geht es ziemlich schnell los. 
Triominos ist ein klassisches Anlegespiel wie Domino und funktioniert ganz ähnlich.

Für die Version, die wir getestet haben, war Pippi schon ein bisschen zu alt - empfohlen wird das Spiel ab 5 Jahren. Trotzdem hatten wir mehrere Runden lang viel Spaß!


Unser Fazit: Triominos 
ist eine Variante des bekannten Dominospiels zum Zahlenüben ab ca. 5 Jahren - nur mit dreieckigen Steinen und somit jeder Menge Kombinationsmöglichkeiten. Vorschulalter ist denke ich perfekt dafür und bereitet den Kindern viel Vergnügen!

„Triominos Junior“  von Goliath besitzt zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade, so dass sie das Spiel dem Entwicklungsstand ihrer Kinder anpassen können. 
In der schwierigeren Version üben die Kinder Zählen und erstes einfaches Rechnen, da das Zählen der Gewinnpunkte anders geregelt wird. Für 1 bis 4 Spieler.

Dieses Spiel verlosen wir jetzt!




Die Mitmachbedingungen:

1. Kommentar hinterlassen. Mitmachen kann jeder - mit oder ohne Blog. Bitte schreibt unbedingt Euren Namen dazu, wenn ihr keinen Blog habt, da ich Euch sonst nicht auseinanderhalten und informieren kann. Kommentare ganz ohne Namen kann ich nicht mitzählen.


2. Wer auf seiner Facebookseite den Link zur Verlosung teilt, hat DOPPELTE Gewinnchancen. (bitte im Kommentar unbedingt erwähnen!)


3. Wer die Verlosung auf seinem Blog verlinkt, hat eine DRITTE GEWINNCHANCE (oder 2. - je nachdem, ob er Facebook auch schon genutzt hat. Schreibt auch das bitte als Anmerkung in Euren Kommentar).


4. Beendet wird das Gewinnspiel am 5.11. um 24 Uhr!
Gerne könnt Ihr dafür Bilder von der Verlosung mitnehmen!

Kinoprogramm

Sonntag, 14. Oktober 2012

Jetzt kommt ja wieder de Jahreszeit, in der man das Kino nicht mehr nur wegen der gut funktionierenden Klimaanlage aufsucht, sondern um regnerische Tage mit einem Familienausflug aufzuheitern.
Das ist bei uns nicht ganz einfach, denn wir haben ziemlich unterschiedliche Ansichten, wie ein guter Kinonachmittag zu funktionieren hat: Frau busybee druckt zuhause die Kinokarten aus und fährt mit großem zeitlichen Puffer ins örtliche Kinocenter. Stau im Parkhaus ist somit eingeplant, Schlange an Kasse umgangen und Horden bei Toiletten ebenso. Alles sehr entspannt.
Der Popstar entscheidet spontan, dass er ins Kino mag. Das passiert selbstverständlich erst zehn Minuten vor Filmbeginn. So lange braucht man mit dem Auto zum Kino. Leider kann man dieses ja nicht einfach vor dem Kino stehen lassen und so reiht er sich mit den 300 anderen spontanen Männern in die Schlange vor dem Parkhaus. Und dann gemeinsam mit seinen neuen Freunden in die Schlange vor der Kasse. Film hat schon begonnen, aber das macht ja nichts, weil man sowieso keine Werbung mag und es ist ja nicht so schlimm den Anfang eines Films zu verpassen, für den man sowieso keine Karten bekommt. Hauptsache die 20 Euro am Popkornstand können noch in diverse Getränke und Co. investiert werden.
Pippi ist die perfekte Schnittmenge zwischen uns. Sie ist zwar auch gerne früh da. Aber sie liebt die Schlangensteherei ebenso wie der Popstar. Einreihen an Kasse, 20x durchdiskutieren, welcher Platz am besten ist. Einreihen beim Popkornstand und stundenlang sauer Schlangen, türkise Schlümpfe und andere fiese Süßigkeiten in kleine Tütchen füllen. Ich lasse jetzt mal das Thema Popkorn und so aus, weil mich das immer extrem wegen der Superduperpreise nervt (nicht dass ich es nicht essen würde...).

Die nächste Hürde: Wo sitzen?
Pippi liebt es wie jedes junge Mädchen in der letzten Reihe Mitte. Klar.
Frau busybee sitzt am liebsten in der Mitte am Rand - man könnte ja mal zwischendurch rausmüssen und dann möchte man ja nicht alle stören...
Der Popstar bevorzugt die erste Reihe, weil da das Kinoerlebnis angeblich am intensivsten ist. Ich erinnere mich nur an Jurassic Park in Reihe 1 mit riesigen Exenfüßen, die mir quasi über den Schoss latschten.
Die Platzordnung entscheidet sich übrigens immer nach demjenigen, der den Ausflug initiiert hat: Bei Frau busybee müssen alle an den Rand - Diskussionen gibt es keine mehr an der Kasse, da sie Karten bereits online gekauft wurden. Und wer bezahlt, hat die Macht :D
Pippi darf das Kino von hinten beobachten, wenn sie einen Ausflug mit Freundin macht oder die Oma breit geschlagen hat.
Und der Popstar sitzt wie gewünscht vorne, da Platz 12 in Reihe 1 sowieso der letzte freie war, den er ergattern konnte - leider nicht in dem Film, der angepeilt war...


Award und taggen und so

Ach ihr lieben Leser(innen),
ich habe mal alle meine Kommentare durchgearbeitet und ich bin ganz oft von euch getaggt worden und habe jede Menge Awards bekommen. Das ist superlieb und ich freue mich darüber riesig!
Ich habe mir die Mühe gemacht und alles zusammengetragen und ich müsste jetzt 33 Fragen beantworten, 33 neue ausdenken, 58 Blogs mit unter 100, 200 oder 250 Lesern suchen...

... und ich schiebe es jetzt mal auf meinen dicken Kopf und hoffe, dass ihr mir nicht böse seid - aber ich werde das jetzt mal überspringen...
Dafür kommt bald wieder ein schönes Gewinnspiel für euch!

Kurz zwischendurch

Samstag, 6. Oktober 2012

... funktionieret die Kommentarfunktion wieder und zeitgleich auch mein schnupfiges Hirn. Also habe ich die Gunst der Stunde genutzt und eure lieben Kommentare der letzten Wochen ein paar Worte hinzugefügt. Ob es noch für die vielen coolen Awards reichen wird, die ihr mir verliehen habt, bleibt abzuwarten...
Ich mach mir erst mal wieder eine heiße Zitrone...

Zitrone in Schälchen

Leidend

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Ich weiß, ich weiß: Es ist hier zur Zeit sehr ruhig. Die Kommentarfunktion spinnt immer noch und Frau busybee und der Popstar sind leidend.
Gestern morgen noch hatten wir unglaublich viel Energie. So viel Energie, dass die ganze Wohnung geputzt, der Balkon winterfest gemacht und sogar die Gardinen gewaschen wurden. Gegen Nachmittag wunderte ich mich, warum ich vorne am Hals so verspannt bin (nein, diesmal keine Haarspange). Und als ich so nebenher mit festem Massagegriff an jene verknotete Stelle fasste, musste ich kurzzeitig überlegen, ob ich mal schnell eine Runde umkippe. Definitiv keine Verspannung. Einfach richtig dicke und schmerzende Lymphknoten. Autsch. Und mit dieser Entdeckung dann auch gleich sofortiges Sehrschlechtfühlen, Erkältungsbad und heißer Tee. Später dann auch heftiges Halsweh innen. Heute: Sehr doofer Schmerz innen und doofes Aussehen außen.
Der Popstar war zum gestrigen Zeitpunkt noch sehr agil. Beunruhigt hat ihn nur mein schnelles Dahinsiechen, muss er doch am Wochenende eine ganze Menge Leute bespassen. Da kann man weder Innen noch Außen unpässlich sein...
Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass Pippi bis dahin noch nicht erwähnt wurde. Sie weilt zur Zeit in sicherem Abstand bei der Oma. Und so zog der Popstar in das freie Hochbett, um nicht neben der Virenschleuder schlafen zu müssen. Das hat soweit ganz gut geklappt. Der Popstar fiel weder aus luftiger Höhe noch hat er bisher Halsweh.
Und während er sich in diesem Hochgefühl sonnte, fiel ihm ein, dass heute ein Zahnarzttermin ansteht. So einer mit Komplettsanierung und Aua und großer Rechnung. Zwei Spritzen mussten es sein, damit es einigermassen zu ertragen war.
Jetzt ist er auch leidend. Ich versuche ihn zu trösten, dass er dafür ein bisschen wie Mick Jagger aussieht, da er nur die rechte Lippenseite nach oben ziehen kann und dabei auch noch die Zähne fletscht (und lispelt). Findet er nur mässig komisch. Da uns beiden das Sprechen jedoch schwerfällt, werden wir die Auseinandersetzung vertagen müssen...

Navigation für Fortgeschrittene

Donnerstag, 27. September 2012

Mein Auto und ich sind gute Freunde. Seit zwölf Jahren leistet es mir gute Dienste und wird dafür auch regelmässig gelobt - die Motivation muss ja oben gehalten werden. Und Pippi hat beschlossen, dass sie auf diesem Auto ihre ersten Fahrversuche machen möchte. Das wird in sieben Jahren sein.  Nun gut.

Für ein Auto von 2000 war es superdupermodern. Mit Klimaanlage und allerhand Schnickschnack. Um oben schon erwähnte Motivation für Fahrerin und Auto zu erhalten, wurde irgendwann ein schickes Navi gekauft. (Ehrlich gesagt ging es da eher um die Motivation meines damaligen Arbeitgebers, der in einer weiter entfernten großen Stadt weilte und nicht wirklich verstehen konnte, wie man sich regelmässig auf dem Weg zur Arbeit verfahren kann) Superdupermodern war auch das Navi. Damals konnte man sich halt noch nicht vorstellen, dass es eine Zeit geben wird, in der der Weg zum Supermarkt in der Windschutzscheibe eingeblendet wird...
Main Navi besitzt einen Saugnapf, mit dem man es an der Windschutzscheibe festsaugen kann. Das funktionierte die ersten Monate fantastisch. Bei Hitze oder Kälte ploppte es mir manchmal sachte entgegen und wurde mit sanftem Druck wieder an Ort und Stelle gepresst. Mit den Jahren verkürzte sich die Verweildauer und der Schwung, mit dem es mir an den Kopf flog, steigerte sich. Also wurde fester gedrückt und der Saugnapf befeuchtet ("Mami, darf ich das Gummi ablecken, bittteeee!").
Mittlerweile ist es wie Lotto, wie lange es hängen bleibt. Wobei man es auch in hängendem Zustand nicht ablesen kann, da sich das Gewinde, mit dem man es drehen kann, soweit gelockert hat, dass es automatisch immer nach unten schaut.
Glücklicherweise gibt es ja das Ladekabel, an dem man es in seine Richtung ziehen kann, sollte man doch mal drauf schauen wollen. Aber nicht zu stark, denn sonst fällt es ja ab.
Gestern morgen dann: Starkregen, Job in großer Stadt, Zeitdruck.
Frau busybee ist etwas nervös, weiss sie doch, dass sie gerne die richtige Ausfahrt verpasst und die richtige Einfahrt zur Location ebenso. Also festes Pressen an Scheibe, sanftes Ziehen an Kabel und heftigstes Donnern gegen Kopf mit Schleudern in der Kurve und einem beherzten Biss in die Backe.
Kunde fragte sich, warum ich zweimal an der Einfahrt vorbei gefahren bin, Frau busybee brauchte die Extrarunden, um die groben Blutspuren zu beseitigen. Gut, dass das Navi mich manchmal im Stich lässt...

Gymnasium Teil 2

Dienstag, 25. September 2012

Ich stehe am Tor  und friere meinem Kind auf dem Fahrrad hinterher. Die Leggins ist meiner Ansicht nach zu kurz - zu viel nacktes Bein im Regen - das Kleid flattert fröhlich im Herbststurm. Frau busybee-Rabenmutter, wo war ihr Gehirn, als das Kind so gekleidet am Frühstückstisch erschien?!?

Ahhh, ich erinnere mich, womit es beschäftigt war! Ich formulierte im Geist einen bösen Brief an die Klassenleitung, in dem ich meinen Unmut zum Ausdruck brachte, dass mir vier Tests/Klassenarbeiten in einer Woche einfach zu viel sind. Da schaffe ich in meinem Alter einfach nicht mehr.

Montag Aufsatz: Samstag/Sonntag versuchte ich meinem wortkargen Kind (nur auf dem Papier! Ansonsten eher der Blutige-Ohren-Quatsch-Typ) das beizubringen, was sie nicht an meinen Genen (den literaturwissenschaftlich-schreibwütigen) mitbekommen hat. Nur kein Wort zuviel. Das ist mir völlig suspekt und ich verzweifle fast. Aber am Ende des Tages kennt Pippi die Verwendung von Adjektiven. Gestern dann der Test. Pippi ist überglücklich, dass sie anderthalb Seiten geschafft hat und referiert aus dem Kopf den Text. Ich gratuliere zu dieser Wortgewalt und hoffe auf den Humor der Lehrerin. Keine Ahnung wie Ironie in Aufsätzen gewertete werden. Um den Enthusiasmus bei Pippi nicht zu bremsen, deute ich nur vorsichtig an, dass das Wort "cool" nicht zum offiziellen Sprachwortschatz für einen Aufsatz gehören sollte...

Heute: Englischvokabeltest
Den restlichen Montagabend verbringen wir mit dem Abhören der Vokabeln. Und dem Üben für die Mathearbeit am Mittwoch. Wir streiten uns nur kurz über die Verwendung von Überschriften auf Tabellenregistern. Im Bett wird schnell noch der 23. Psalm memoriert, der heute abgefragt wird. Pippi schlägt den Popstar um Längen und fragt sich, wie jemand, der Theologie studiert hat, so textschwach sein kann. Der Popstar kann trotz Vorsingen mehrere Kirchenlieder nicht mehr punkten.

Mittwoch: Mathe
Das Üben wird heute von unserer Zauberfee übernommen, da Frau busybee in der Großstadt arbeitet.

Donnerstag: Nawi
Seit wann heisst Bio eigentlich Nawi? Und warum?
Der Aufbau einer Zelle sitzt schon ziemlich gut. Da kommt Pipis naturwissenschaftliche Vorliebe komplett durch. Ich konnte damals wirklich gar nichts mit diesen Schemazeichnungen anfangen. Und bis ich kapiert hatte, dass wenn ichs nicht verstehe, stures Auswendiglernen eine Alternative ist, war die Hälfte der Schulzeit schon rum und Chemie abgegeben. Wegen zu großer Unfähigkeit.

Man darf bei der ganzen Überei nicht vergessen: Meine Hauptaufgabe besteht darin, aufgeregt zu sein. Pippi ist es nämlich nicht...



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Samstag, 22. September 2012



Ich bin etwas frustriert. Hatte ich bis vor kurzem eine stabile Beziehung zu meinem Blogprogramm, so ärgere ich mich gerade mit technischen Schwierigkeiten rum. Zumindest kann ich euch das hier und heute mitteilen (ging die letzten Tage eher nicht). Und die Kommentare der letzten Tage sind auch endlich freigeschaltet. Leider kann ich darauf nicht reagieren und so bekommt ihr ein pauschales "Dankeschön!".
Demnächst dann wieder mehr!

Gewinnspiel: Die Gewinner

Sonntag, 16. September 2012

Hallo ihr Lieben!
Ja, ihr habt richtig gelesen. Es gibt mehr als eine Gewinnerin!
Nachdem so viele mitgemacht haben, habe ich als alte Statistikerin festgestellt, dass die Chance auf den Gewinn immer niedriger wurden (äh, nichts Neues, ich weiß) und irgendwie hat mich das frustriert. Und da ich mich wirklich wahnsinnig gefreut habe, dass tatsächlich so viele ihre Lose mit in den Topf geworfen haben, habe ich beschlossen, zumindest noch einen 2. Preis dazu zu geben. Der ist in diesem Fall eine der Duftkerzen mit einer kleinen Überraschung. Eigentlich würde ich euch allen am liebsten etwas schenken (Frau busybee kann unglaublich sentimental sein!)



So, jetzt genug gelabert. Unter der scharfen Aufsicht von Pippi (leider ohne Fotos der Glücksfee, aber die Kamera macht gerade heute einen Ausflug ohne mich und ich wollte euch nicht warten lassen) wurden Lose geschrieben und gezogen und das Köfferchen reist zu

Frau Brüllen

und die Kerze zu

Yvonne

Lasst mir doch bitte eure Adressen zukommen und dann gehen die Päckchen gleich auf die Reise...

Bitte Herzchen drücken: Brigitte Mom Blogs

BRIGITTE MOM BLOGS
Ich habe ja lange überlegt, ob ich überhaupt mitmachen soll, da sich hier  bei der Aktion hauptsächlich Mütter mit kleineren Kindern präsentieren - letztendlich habe ich mir aber gedacht: Warum nicht mal für ein bisschen Abwechslung sorgen! Und so bin ich jetzt auch dabei!

Schaut doch mal vorbei und drückt das Herzchen und meinem Blog.
Sonnige Sonntagsgrüße von busybee!

P.S.: Ich schreibe gerade gefühlte hunderttausend Teilnahmezettelchen vom Gewinnspiel...

Gewinnspiel

Freitag, 14. September 2012

Nicht vergessen: Nur noch ein Tag für das Gewinnspiel! Also bis 24 Uhr am 15.!



Französische Lebensart

Mittwoch, 12. September 2012


Frau busybee hat eine Freundin, die sich einen stattlichen Franzosen geangelt hat. Stattlich insofern, als er eher in die Wälder von Canada passt als nach Frankreich. Vielleicht stammt er ja von hier...
Die frisch deutsch-französische Freundschaft wurde vor ein paar Wochen mit Nachwuchs besiegelt und  steht nun vor neuen Herausforderungen.
Denn der stattliche Herr hat einen Job in Frankreich. Gut für ihn, doof für meine Freundin, die viel lieber in Deutschland ist. Aber da er nun mal zur Zeit die Brötchen verdient, ist sie ihm brav gefolgt - nicht aber ohne ihre Wohnung in Deutschland zu behalten, die sie nun regelmässig für größere und kleiner Ausflüge besucht.

Nun muss man dazu sagen, dass der auserwählte junge Mann, wir nennen ihn mal M., von allem ein bisschen mehr hat. Mehr Größe, mehr Haare und mehr Schlauheit.
M. steht in der Küche und kocht. Und plant dabei den Umbau der Wohnung. Und betreut das weinende Kindlein. Und berechnet irgendwelche nanophysikalischen Probleme. Alles zur selben Zeit. Und dabei beschwert er sich noch, dass ihm langweilig sei. Jo!

Da er nicht nur hervorragend kocht, sondern auch die nanophysikalischen Probleme schnell im Kopf löst, hat er eine Stelle in der Forschung. Da forscht er von 10 bis 12 Uhr. Dann pausiert er und füllt verbrauchte französische Kalorien nach. Dann forscht er weiter von 14 bis 17 Uhr. Der deutsche Durchschnittsarbeiter kann schnell errechnen, dass das wunderbare Verhältnisse sind, die tatsächlich auch so von seinem Chef erlaubt werden. Liegt wahrscheinlich an der trillionfach schnelleren Gehirnleistung als bei Menschen wie mir. Oder an der französischen Lebensart.
Denn nicht nur die Arbeitszeiten sind eher unorthodox, auch die Planung im Allgemeinen wird auf höchst professionelle Art und Weise gelöst:
Meine Freundin wollte mal wieder nach Deutschland. Und fragte M., wann denn seine geplante Tagung mit seinem Chef in Paris sei, denn wenn er nicht da wäre, könne sie ja genauso gut in Deutschland sein. Da müsse er mal seinen Chef fragen, er wisse es nicht genau, war seine Antwort. Am nächsten Tag kam er abends nach Hause und meinte, sein Chef hätte gesagt, meine Freundin solle entscheiden, wann sie nach Deutschland möchte und dann würden sie die Reise nach Paris danach ausrichten. Okkeeee, dachte sich die Freundin, dann frag ich mal Frau busybee, wann ihr es denn am besten passen würde, damit sie sich auch viel sehen können. Und teilte dies auch so M. mit, der wiederum seinem Chef ausrichtete, dass Frau busybee sich noch überlegt, wann die Tagung in Paris am besten stattfindet...

Ja, das nenn ich mal eine Tagung! Und ich wollte schon immer mal Einfluss auf die französische Forschungselite haben!

Der Ernst des Lebens oder Gymnasium hardcore

Dienstag, 11. September 2012

Frau busybees erstgeborenes Kind (bis dahin auch das einzige) hat nach einem recht unerquicklichen letzten Jahr (alle Grundschuleltern, denen ein Schulwechsel bevorsteht: Durchatmen, durchatmen!) den Übergang aufs Gymnasium geschafft. Ich war in meiner Naivität bis dahin davon ausgegangen, dass dies so ablaufen wird wie bei mir seinerzeit. Kind ist nicht doof: Eltern entscheiden, dass es auf die Schule XY gehen wird, anmelden, hingehen, fertig. Meine antiquierten Vorstellungen wurden in dem Moment komplett über den Haufen geworfen als ich die Aufnahmebedingungen der gewählten Schule studierte. Hatten wir ja schon Kindergartenplatzvergabe, Musikschulenauswahl und Schulbetreuung (morgens, 6.30 Uhr liiiieeebe ich Vorstellungsgespräche!) gemeistert, war ich der Überzeugung, dass die weiterführende Schule ein Klacks werden wird.
Ich kürze mal an dieser Stelle ab, denn wir haben den Platz tatsächlich an der Wunschschule bekommen (erbeutet aus einer Mischung aus Notendurchschnitt, Schulweg, Eindruck der Eltern, Sportverein des Kindes und regionalen Mundartkenntnissen) und ich würde vom Hölzchen aufs Stöckchen bei diesem Thema kommen.

Nun, wir sind jetzt Gymnasium. Jawohl: WIR. Ich hatte gehofft, dass dieses Thema für MICH abgeschlossen sei, aber das war wohl ein frommer Wunsch.
Pippi hat die Hardcoreversion der Schule abbekommen - Ganztagsschule und G8. Meine Vorstellung sah so aus, dass ich sie morgens um 7.30 Uhr fröhlich winkend auf dem Fahrrad verabschiede, 9 Stunden lustige Texten verfasse, sie um 16.30 Uhr entspannt empfange und wir dann ein bisschen über die Schule plaudern und noch ein paar Vokabeln üben...
HA! HA!
Um 7.30 Uhr schaue ich Pippi mit bangem Blick hinterher, wie sie sich in den fließenden Berufsverkehr einordnet. Die erste Ecke stehe ich noch auf der Straße, die 2. Ecke schaffe ich meistens nicht, da ich sonst selbst vom Auto erfasst würde. Dann muss ich mir erst mal Sorgen machen, ob es zu heiß, zu kalt oder zu nass für ihr aktuelles Outfit ist.  Und ob das Schwimm-, Leichtathletik-, Musicalzeug dabei ist und ob der Essenschip auch im Rucksack lungert.
Dann arbeite ich brav (und bestelle ich Essen für die nächsten Wochen, Diktatübebücher und die 76 Spezialhefte, die noch gebraucht werden).
Um 16.30 Uhr nehme ich ein Kind entgegen, dass es kaum mehr die Treppe hoch schafft. Geschweige denn in Plauderlaune ist. Aus den 4 Wochen, die wir jetzt Erfahrung sammeln durften, weiß ich jedoch, dass nach einer Pause meine in vielen Folgen "24" erlernten Erpressungs- und Foltermethoden herausgeholt werden müssen.
Pippi würde den perfekten Agenten abgeben. Verschwiegen bei den wichtigen Dingen, nicht erpressbar und existenzielle Dokumente werden sofort vernichtet.
Wenn ich dann irgendwann weiss, dass am nächsten Tag ein Test ansteht und ich am selbigen Abend noch zu einem Elternabend gehen soll, bin ich schon erledigt. Dann kommen noch Vokabeln üben und Hausaufgaben überprüfen bei einem schlecht gelaunten Kind. Und dann ist Bettgehzeit.
Und da war sie noch nicht bei den Pfadfindern oder beim Klavier (mehr gibts bei uns nicht mehr). Achja, und eine Rechtschreibschwäche haben alle Kinder von unserer Grundschule. Und die muss natürlich auch abends noch ausgeglichen werden. Und Schreibschrift üben, weil Einheitsschrift nicht schnell genug ist. Und schnell noch ein Modell von einer Zelle basteln (Bio, nicht Knast!).
Ich hoffe, dass sich das noch einspielen wird und ich das Abi nicht noch mal komplett mitmachen muss...

Herz mal kurz in Hose

Donnerstag, 30. August 2012

Gestern Morgen - Pippi brav in der Schule, Popstar brav im Studio zum Hitproduzieren, Frau busybee mit Mördermigräneodersowaskopfweh vor Computer - als das Telefon klingelt.

Mann: "Hier ist die Kriminalpolizei"
Frau busybee: ?!?
Mann: "Sind sie die Mutter von Pippi?"
Frau busybee: Herz bekommt Infarkt, Hirn bringt nur noch "hmpf" hervor
Mann: "Sie sind doch Frau busybee, wohnhaft in Villa Kunterbunt, Tochter Pippi geborene Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf?"
Frau busybee: (haucht) "Ja" (oder besser nein? Man weiss ja nie...)
Mann: "Also wir haben Unterlagen über ihre Tochter gefunden!"
Frau busybee: !? Geheime Mafiaverzeichnisse? "Jaaaaaaaa?"
Mann: schweigt
Frau busybee: schweigt
Mann: "Hab ich sie erschreckt?"
Frau busybee: Blutdruck schnellt hoch, soll das ein Scherz sein!? "Äh, ja...."
Mann: "Ah das wollte ich nicht. Also, ich bin der ermittelnde Beamte im Fall Bliblablo und wir haben eine Patientenakte (aha!) von Pippi bei der Durchsuchung der Praxis von Xyz gefunden. Der hat nämlich betrogen bubbberundsoweiter...."
Frau busybee: "Aaaaaaah! Jo! Deswegen sind wir da auch nicht mehr. Weil von den geforderten Beträgen ein ganzes afrikanisches Dorf neue Zähne hätte bekommen können!"
Mann: "Sehr schlau, Frau busybee (geht runter wie Öl)!"
Das ganze endete mit einer möglichen Zeugenaussage und so weiter und Gummibeinen.
Frau busybee mag nie mehr morgens von der Kripo angerufen werden! Und wenn, dann soll bitte der erste Satz lauten: "Bitte erschrecken sie nicht! Kind geht es gut. Kind hat nichts angestellt. Popstar wurde nicht verhaftet..." Dann dürfen die alle Zeugenaussagen dieser Welt von mir bekommen!

Mal Danke sagen!

Dienstag, 28. August 2012

HIER

ist eine ganz nette Erwähnung meinereiner.


Mit meinen Entchenswimmingpoolmuffins vom Kindergeburtstag.
Und weil Joey eine wirklich meisterhafte Fotografin ist, sehen die Teilchen auch noch viel spektakulärer aus als sie es tatsächlich waren...

3 Jahre busybee Gewinnspiel

Mittwoch, 22. August 2012

Hier kommt das versprochene Gewinnspiel für euch!

Mitgebracht habe ich euch dieses wunderschöne Köfferchen, das mit ein paar Kleinigkeiten gefüllt bald zu euch reisen wird. Darin versteckt sind 3 kleine Porzellanschälchen, eine feine Duftkerze, die nach frisch gewaschener Wäsche duftet und edler KUSMI Tee aus Frankreich.







Mitmachen ist ganz einfach:

1. Trage dich als Leser (Follower) ein (direkt auf der Seite oder als Googlefollower, Mailfollower etc.) - dann bist du dabei
2. wenn du dich zusätzlich noch bei meinem weiteren Blog einträgst (geräumt.blogspot.de) oder bei facebook (facebook.com/aufgeraeumt) likest, dann verdoppelst , bzw. verdreifachst du deine Gewinnchancen. Jeder Eintrag zählt dazu!
3. Schreibe kurz einen Kommentar, wo du dich alles eingetragen hast (Follower, bloglovin, Google, Facebook etc.) und du wanderst mit 1, 2, 3, oder mehr Losen in den Topf

Die Verlosung endet am 15. September 2012

3 Jahre busybee!

Montag, 20. August 2012

Bloggt man ab und an über sein aufregendes Leben, kommt man nicht umhin, sich ab und an mit ein paar technischen Details auseinander zu setzen (Tastatur grob entkrümmeln - wenn beim Umkippen ein Hamster rausfällt, wars mal wieder nötig - quer durch die Wohnung gelegtes Stolperinternetkabel durch WLAN ersetzen) und so fand ich bei meinen Streifzügen heraus, dass es "busybee" nun seit 3 Jahren gibt. Hallo?! 3 Jahre folgt mir nun meine kleine, aber sehr feine Leserschaft!




Und weil Geburtstag ist, gibt's natürlich auch Geschenke!
Nicht nur eins, sondern gleich zwei!

1. gibt es etwas zu gewinnen!
In den nächsten Tagen folgt die Verlosung. Ich habe etwas ganz wunderschönes aus Frankreich mitgebracht und ihr könnt es bekommen! Aber erst mal, muss ich noch ein paar Bildchen davon machen...

2. verrate ich euch ein bisschen was!
Ich erzähle euch ja eine ganze Menge, bei vielen Dingen lasse ich euch aber gerne ein bisschen im Dunkeln tappen - gerade wenn es um Personenbilder, Namen usw. geht. Dann werde ich gerne nebulös. Was natürlich den ein oder anderen sehr neugierig macht und zu einer Menge Fragen führt.
Jetzt ist die Gelegenheit zu fragen!
Ihr schickt mir die Dinge, die ihr gerne wissen möchtet und ich verrat euch ein bisschen mehr.
Einfach Frage posten oder Mail senden. Und dann werde ich den großen Enthüllungspost schreiben ;-)

Tintenherzgeschichten

Sonntag, 19. August 2012

Es gibt Dinge, die liebe ich von ganzem Herzen. Natürlich neben Pippi und dem Popstar.


Ich meine Gegenstände oder Produkte, die irgendwann mal bei mir gelandet sind und es geschafft haben, mich von ihrer Perfektion und/oder Notwenigkeit mit Perfektion zu überzeugen.

Ein Beispiel. Ich kauf jedes Jahr ein Parfum, dessen Pröbchen mich noch in der Zeitschrift klebend überzeugt hat. Ich sollte mal akzeptieren, dass das nichts bringt. Denn sobald es in größerer Menga auf meinem Astralkörper landet, mag ich es nicht mehr. Ich hatte schon die Vermutung, dass die Komponente "Hochglanzdruck mit Ausdünstung" der eigentliche Grund ist, warum ich immer auf diese Werbung anspringe.
Also, nutze ich doc immer die zwei Marken, die mich schon seit Jahren begleiten und mit denen ich mich begehrenswert und/oder sauber und/oder reich fühle.


Zum Beispiel auch: Mein Füller. Geerbt vom Oppa, jahrelang durch die Uni geschleift, mehrfach verloren und immer wieder auf meinem Schreibtisch gelandet. Altmodisch? Vielleicht.
Jetzt hat dieses Ungetüm aber die Angewohnheit, nicht mit Patronen, sondern mit loser Tinte per Kolben befüllt werden zu wollen. Bis vor kurzem war das kein Problem, denn mit dem Füller erbte ich eine umfangreiche Sammlung von Tintenfässchen. Die sind nun leer. Und ich brauche stinknormale blaue Tinte. Nicht nachtblau, königsblau oder türkis. Nicht nach Rosen duftend und auch nicht aus echtem Barolo hergestellt.

Ich hab schon Blasen an den Füßen und noch immer keine Tinte. Ich mag sie nicht im Netz bstellen, da ich es albern finde, 5 Euro Porto dafür zu bezahlen. Ein Freund hat selbiges Problem und löst es immer im ersten Haus am Platz für edles Schreibgerät in Berlin. Hätt ich auch Lust zu, wohn ich aber dann doch zu weit weg.

Gehör ich zu einer aussterbenden Rasse? Bin ich altmodisch?

Nachtrag: Habe grad ein Fässchen bestellt. Beim örtlichen Dealer für Kruschelram, Bändchen und Einwickelpapier. Lieferzeit: 3 Wochen. 
Mit Blut unterschreiben soll ja mal in Mode gewesen sein...


Keine Gnade

Donnerstag, 16. August 2012

Ich bin ein Held mit dusseligen Aktionen. Ich bekleckere mich gerne, ich sage Dinge, bei denen ich noch während ich spreche "Neinnnnnnnnnnnn! Wer ist das, der da redet???? Sofort aufhören!" denke. Ich knalle beim Yoga beim Sonnengruß mit meinem Kinn so heftig auf den Boden, dass es 2 Tage blau ist. Wickelkleider klaffen plötzlich komplett auf, wenn ich gerade alle Hände voll habe.

Ich hab mir mal beim Haarewaschen eine Gehirnerschütterung geholt, meinen Finger mit der Nähmaschine festgenäht, beim Tischfußball eine Sehnenscheidenentzündung erkickert und wenn irgendwo eine Ministufe ist - ich werde bestimmt darüber stolpern.

Leider hat Pippi das geerbt. War sie früher eher robust und schmerzfrei, hat sie mal ordentlich im Genpool gefischt und jetzt die gleiche Dusseligkeit wie ich.

Im Schwimmbad beim Tauchen gegen Stufen dotzen: Draht der festen Zahnspange springt nicht nur raus, sondern bohrt sich senkrecht zwischen den Lippen durch. Nicht nur unschön, sondern auch unpraktisch. Selbstverteidigungskurs in der Schule: Der etwas kleinere und schmächtigere Mitschüler landet mit Gehirnerschütterung über ihrer Schulter. Zwei Nächte schlecht geschlafen: Die Augen sind so blutrot unterlaufen, dass sie jede Vampirserie bereichern könnte.
Der Popstar überlegt schon, unsere Wohnung weiträumig mit Absperrband zu markieren, damit niemand Fremdes zu Schaden kommt, da wir im Doppelpack einfach infernalische Ausmasse annehmen. Denn aktuelle Erfahrungen beim Kanufahren zeigen: Zwei zum Chaos neigende Frauen an Board führen unweigerlich zu Schlägen mit dem Paddel (nicht nur am Hinterkopf und immer unbeabsichtigt!) und zu landschaftlich wirklich schönen, aber nicht zielführenden Fahrten im Kreis...




gefühlte 100 kg

Mittwoch, 15. August 2012

sind heute morgen in Form von Büchern und Heften in Richtung Gymnasium getragen worden. Und der Popstar war der Held des Tages: Nicht nur, weil er der Schleppesel war, sondern weil er dafür extra früh aufgestanden ist, um Pipi auf dem Rad zu begleiten. Wer ihn kennt, weiss, was das heisst...

Ansonsten hatte Frau busybee erstmalig sehr wehmütige Anwandlungen, da das Kindlein nicht nur fast so groß wie sie ist - die nächsten Schritte wie Konfirmation, Tanzschule, Schulabschluss und Hochzeit stehen ja dann wohl kurzfristig vor der Tür....


Flechtwerk

Montag, 13. August 2012


Ich bin ein moderater Mensch. Es braucht schon ziemlich viel, um mich wütend zu machen. Geschweige denn, mich zum Schreien zu bringen.


Bis zur Geburt von Pippi Langstrumpf kannte ich meine Stimme nur maximal mittelmäßig genervt. Nie laut. Ehrlich nicht. Wie erstaunt war ich, als ich mich zum ersten Mal schreien hörte(noch erschreckender fand ich meine Tonlage als ich zum ersten mal Angst um die Süße hatte. Eine Hyäne ist Sch...dreck dagegen...)


Okay, bitte jetzt keine Vorträge zum Thema "Wer schreit ist argumentativ unterlegen" und so. Ist mir schon klar. Kommt auch nur dann vor, wenn 27 negative Faktoren aufeinander treffen.


Mir geht es um etwas ganz anderes:
Wie kann es passieren, dass morgens um 7 Uhr das Flechten von Zöpfen zu Heul-, Schrei- und Tobanfällen führen kann?


Sie mag Zöpfe.
Ich rupf auch nicht.


Der ausschlaggebende Grund war völlig banal (Wann darf ich meine Frisur selbst machen?), aber innerhalb von Sekunden stand sie in Flammen. Nicht mehr bereit, auch nur einen Satz zu hören.


Ich schwanke dann zwischen Faszination und Genervtheit (morgens siegt die Genervtheit): Wie kann man um diese Uhrzeit schon so viel Energie haben? DAS geht doch gar nicht.

Es soll schlaue Tipps geben, bei denen man aus sich heraustritt, die Situation von oben betrachtet oder sich umdreht und mit irgendwelchen Klopftechniken im Gesicht (ähm, im Gesicht!) wieder Ruhe in die Gedanken bringt - morgens um 7 bin ich weder bereit zu klopfen, noch ausserkörperliche Erfahrungen zu machen...


Home Sweet Home

Montag, 6. August 2012


Wir sind wieder daheim! Zwei Wochen Südfrankreich und ich fühle mich nach zwei Tagen Wäschemarathon schon wieder urlaubsreif...

Aber es war wunderschön!
Der Popstar hüpfte schon wieder fröhlich durch die Schwimmbecken und irritierte die französischen Ferienanlagenmitbewohner etwas mit seinen lila-neongrünen Ohrstöpsel, die leider nicht wirklich anatomisch geformt etwas unmotiviert aus den Ohren schauten. Aber da muss der Franzose sich nicht beschweren, denn das, was dort an täglichem Animationsprogramm durchgezogen wurde, erinnerte immer ein bisschen an eine Mischung aus der Muppetsshow und einer Persiflage auf Cluburlaub.
Animation an sich ist ja schon schlimm. Animation auf französisch lässt jedoch jedes Feingefühl missen - Savoir Vivre findet hier gar nicht statt und so musste man immer damit rechnen, dass eine rosagewandete und mit Federboas umwickelte Dame um die Hausecke stapfte (wo sind die grazilen Französinnen???)und einem die hinter sich herschleifende Lautsprecherbox auf die Terrasse knallte (man könnte ja ein Wort akustisch nicht verstehen). Huaaaah!

Eine wirklich lustige Bekanntschaft machten wir mit dem Abschleppdienst des französischen ADAC. Während unseres kinderfreien Tages (das ist das beste an dieser Art des Urlaubs! Die Kinder werden qualitativ hochwertig beschäftigt - nein, nicht im Kinderclub - und die Eltern können all die Schaufenster besichtigen und Kaffees trinken, die der Nachwuchs nur mit verdrehten Augen ansonsten mitmacht) haben wir die Gelegenheit gepackt, spannende Dinge ohne Pippi zu erleben.
Wirklich spannend wurde es schon kurz nach der Auffahrt auf die Schnellstraße als ich den Popstar bat, bei 100 doch bitte mal in den 2. Gang zu schalten - im ersten wärs einfach viel zu laut.
Als sein Blick nicht der übliche "Frau busybee! Sehr lustig, aber grad nicht qualifiziert", sondern eher besorgt war und das Auto auch nicht mehr nach Veilchen roch, sondern bestialisch stank, wurde die Zwangspause eingelegt.
Ich kürze an dieser Stelle:
70 Minuten später rollte ein uralt Abschleppwagen heran und heraus hüpfte die Mutter aller Hippiebräute mit grauem langem Haar, kurbelte unser Auto auf die Ladefläche und verfrachtete uns in den Abschleppwagen. Mal davon abgesehen, dass die Gurte nicht mehr vorhanden waren und der Popstar alle Drähte zum Aufbrechen von Autos während der Fahrt halten musste, weil sie uns sonst die Augen ausgestochen hätten, fuhr die Madame wie eine gesenkte S.., telefonierte dabei (nein, schrie in ihr Handy) und machte noch lustige Konversation.
Ich schwöre, ich werde mich nie wieder beim Popstar über sein unaufgeräumtes Auto beschweren und auch sein Fahrstil ist suuuuper!
Wir haben die Fahrt überlebt, bei anderen Verkehrsteilnehmern bin ich mir nicht sicher.

In der Werkstatt schlappten dann unmotiviert diverse Mechaniker durch die Gegend, die erst dann zum Leben erwachten, als Madame sie ins Schwitzkästchen nahm und sie abknutschte. Das nenn ich mal Mitarbeitermotivation! Und dann ging auch alles ratzfatz: Blick unter die Motorhaube, "Aaaah, ohhh, alles nicht schlimm!", bisschen rumschreien und diverse Autos durchprobieren, um eins als Leihwagen mitzugeben.
Das Rennen machte ein Punto aus dem Jahre 19xy, ohne Klimaanlage mit der Patina von vielen lustigen Stunden auf dem Beifahrersitz. Aber man beschwert sich nicht, wenns fäht und schnell geht und auch der Schaltknüppel, den der Popstar an der ersten Ampel in der Hand hielt, konnte beherzt mit einigem Geschick wieder festgedrückt werden.
Wieder was über den französischen Lebensstil gelernt!
In diesem Sinne: Ich geh mal weiterwaschen.
 

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